Gemüse-Couscous im August

Couscoussalat bio-vegan

Kennt ihr das auch: den ganzen Tag im bio-veganen Garten rumackern und kaum zur Zubereitung der erntereifen Schätze kommen? Gemüse sammeln, putzen und schneiden dann auch noch zubereiten, das braucht ja auch etwas Zeit. Ein relativ unkompliziertes Gericht, das ich in solchen Fällen in verschiedenen Varianten häufig mache, ist ein Couscous-Salat oder Gemüse-couscous.

Ernte Mitte August

Pfifferlinge, gartenfrisches Gemüse und Kräuter im August

Mal kommen nur rohe Zutaten zum Couscous, mal gekochte oder auch beides, und das geht so:

Einsammeln der reifen Gemüse und Kräuter – heute waren das (im Uhrzeigersinn): Rote Beete, Winterheckenzwiebel, Zucchini, Beinwell, eine Schalotte, wilde Rauke, Petersilie, Kapuzinerkresse, Origano und Feuerbohnen.

Ein paar Pfifferlinge aus dem Wald kommen noch dazu.

Heißer Teil 1 – Gemüse:

Zumindest die Pilze und Bohnen sollten gekocht, bzw. gedünstet und angebraten werden. Ich habe später auch die Schalotte, Rote Beete, Beinwell und Zucchini kurz mit angeschwitzt. Würzen mit (Kräuter-)Salz.

Gemüse-Couscous Zutaten

Ein roher und zwei warme Teile werden gemischt.

Heißer Teil 2 – Couscous:

Couscous mische ich mit Gemüsebrühpulver, ein paar Zweiglein Arame-Algen für die Jodversorgung und evt. weiteren Gewürzen. Dann brühe ich es mit kochendem Wasser über, bis die Körnchen gut bedeckt sind und lasse es ziehen.

Kalter (roher) Teil – Salat:

Die Kräuter und Winterheckenzwiebel habe ich klein geschnitten und mit etwas feinem Öl und Zitrone gemischt. Würzen nach Geschmack.

Gemüse-Couscous mit veganer Remoulade

Couscous-Gemüse mit veganer Remoulade

Ich habe den etwas abgekühlten Couscous zunächst mit dem rohen und gekochten Gemüse getrennt vermischt und diese beiden Teile wiederum nur ganz leicht vermischt, so dass unterschiedliche Geschmacksnuancen auf der Gabel beziehungsweise im Mund landen.

Dazu passt gut:

Selbst gemachte vegane Remoulade – mein Rezept habe ich bereits hier beschrieben …

Gemüse-Couscous-Varianten:

Anstatt Couscous kann auch Bulgur oder Quinoa verwendet werden.

Variante: links mit Kohlrabi und Aubergine und rechts die rohe Variante mit Tomaten, Zucchini und Möhrchen

Variante: links mit Kohlrabi und Aubergine und rechts die rohe Variante mit Tomaten, Zucchini und Möhrchen

Ergänzung 15. August: Für unser heutiges Veggietreffen habe ich die rohe und die gekochte Hälfte gar nicht gemischt, sondern getrennt in die Schale verfrachtet. Dieses mal habe ich auch etwas Zugekauftes aber saisonales Biogemüse verwendet. Auberginenscheiben habe ich mit Knovi angebraten. Tipp: die Scheiben zuerst mit etwas Salz einreiben und nach einer Weile das Wasser abtupfen. Dann erst eine Seite leicht anbraten, nach dem Wenden den Knovi aus der Knoblauchpresse darauf verreiben – dann nur kurz nochmal wenden, damit der Knovi schön einziehen kann, aber nicht schwarz wird. Dann das Fett beispielsweise mit einem Kartoffelstampfer ausdrücken und / oder die Scheiben auf ein Küchentuch legen. Anschließend kamen noch Kohlrabisticks in die Pfanne.

Den rohen Teil habe ich diesmal noch um Zucchini, Tomate und Möhrchen ergänzt.

Ich freue mich über weitere Anregungen zur Abwandlung.

2 Kommentare

  1. Susanne

    Hallo, das sieht ja echt lecker aus! Ich finde auch die Kombi von warmen und kaltem Gemüse toll.Anregung: Hirse ist auch genial dazu.Abwandlung :Remoulade dazu kann ich mir nicht so vorstellen, wuerde viel Minze , am besten eine Handvoll , wenn nicht mehr dazu tun.:) Arame Algen hab ich zwar nicht zur Hand,aber ich glaube, ich mache dein tolles Rezept trotzdem heute- echt inspirierend.

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    1. Silke Lamla

      Hallo Susanne,
      schön, dass es dich inspiriert 🙂 Ich habe gerade noch eine Variante oben im Text ergänzt.
      Stimmt Hirse geht sicher auch für Herzhaftes. Ich habe damit bisher immer eher süße Sachen gemacht. Und bei Minze muss ich gleich an einen Yofu-Dip mit Minze denken – wachsen tut hier ja genug davon … schreib mal, wie dein Gemüsecouscous geworden ist.

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